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Welcher Wein zu Hähnchen? Elegantes zum feinen Hühnerfleisch

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Welcher Wein zu Hähnchen? Elegantes zum feinen Hühnerfleisch

Wer sich mit Wein auskennt, weiß, dass regionale Weine in der Regel zu regionalen Gerichten passen. Sonnig warme Weine aus dem Süden Europas schmecken besonders zu mediterranen Speisen, während deftig deutsches Essen gern mit kräftigen Rotweinen der Region kombiniert wird. Doch auch, wenn die kulinarischen Traditionen mit den Bräuchen der Weingüter übereinstimmen und dementsprechend harmonisieren, können auch über kontinentale Grenzen hinweg grandiose Kombinationen entstehen. Welcher Wein zu Hähnchen ist also optimal? Ein deutscher Riesling schmeckt beispielsweise ganz hervorragend zum chinesischen Hähnchengericht.

Generell gilt: Zarte Weine passen zu delikaten Aromen und kräftige Weine bereichern deftige Speisen. Das Ziel ist, den Wein und die Speise perfekt aufeinander abzustimmen. Je harmonischer die Kombination ist, desto besser entfalten sich auch die individuellen Aromen. Überlegen Sie sich deshalb zunächst, wie Sie Ihr Hühnerfleisch zubereiten möchten. Welche Beilagen servieren Sie und präferieren Sie ein säuerliches Zitronenhühnchen oder fällt die Wahl auf cremige Sahnesauce? Da die Nuancen im Zusammenspiel zwischen Wein und Speise sehr fein sein können, entscheidet die Zubereitungsart darüber, welcher Wein am besten passt. Die säuerlichen Aromen des Zitronenhähnchens betonen die säuerlichen Töne von Riesling und Sauvignon Blanc, sollten aber nicht mit einem Chardonnay kombiniert werden, dessen süßlicher Geschmack eher zu Gemüse wie Karotten und Lauch passt. Wir stellen Ihnen ein paar hervorragende Kombinationen vor, die Ihnen das Wasser im Mund zusammenlaufen lassen werden, bis sie das nächste Mal den Kochlöffel schwingen.

Hähnchen aus dem Backofen

Wird das Hähnchen gebacken, spielen die übrigen Zutaten bei der Wahl des Weines eine besondere Rolle. Die Aromen der Kräuter und Gewürze sowie andere Zutaten wie Gemüse entfalten sich gemeinsam mit dem Hühnchen und aromatisieren es beim Garen. Mediterrane Gewürze wie Thymian, Rosmarin und Oregano können für ein intensives Geschmacksprofil sorgen, das gern mit einem kräftigen Wein kombiniert werden darf. Zwar wird Hähnchenfleisch vorwiegend mit Weißweinen serviert. Doch im Fall dieser aromatischen Gewürzmischung passen auch leichtere Rotweine wie Merlot und Grenache.

Mariniertes Hühnerfleisch

Wird das Hühnerfleisch hingegen gegrillt, spielt die Wahl der Marinade die entscheidende Rolle. Da die Aromen hier oft intensiver sind, bieten sich in diesem Fall auch würzige Weißweine wie Riesling, Sauvignon Blanc oder Silvaner an. Je mehr Substanz der Wein vorweist, desto besser. Wird das Hühnchen im Sommer tagsüber genossen, kann ein eleganter Rosé das Gericht gekonnt abrunden. Und auch ein Grüner Veltliner punktet mit seinen klassisch trockenen Noten.

Cremige Sahnesaucen

Wird das Hühnerfleisch mit gehaltvollen Saucen serviert, darf auch der Wein üppig sein. Besonders im Holzfass gereifte Varianten wie Weißburgunder schmecken zu dieser Art der Zubereitung. Denn sie sind im Gesamteindruck eher neutral, verfügen aber über deftig pikante Säure, die an Noten von Apfel erinnern.

Asiatische Zubereitung

Auch wenn die verschiedenen Länder Asiens große Unterschiede in ihren kulinarischen Vorlieben vorweisen, haben sie eines gemeinsam: Die Zubereitung basiert in den meisten Fällen auf kräftigen Marinaden und intensiven Gewürzen. Bei der Auswahl des Weines gilt daher auch hier, die verschiedenen Zutaten in Betracht zu ziehen. Frisches Koriander, kräftiger Ingwer und belebendes Zitronengras sorgen für echte Geschmacksvielfalt. Je würziger das Gericht ausfällt, desto spannender darf auch der Wein sein. Werden verschiedene Speisen serviert, muss nicht zu jedem einzelnen Gericht ein spezieller Wein ausgewählt werden. Stattdessen gilt es, den gesamten Abend in Betracht zu ziehen. Ausgewogene und vielseitige Weine decken die Bandbreite zwischen süß, würzig, säuerlich und fruchtig ab. Weißweine wie Riesling Kabinett oder Gewürztraminer sind dabei die erste Wahl.

Welcher Wein zu Fisch passt am besten?

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Welcher Wein zu Fisch passt am besten?

Schon lange gilt die Faustregel, dass Fisch stets mit Weißwein zu servieren ist. Heute betrachtet man die Frage, welcher Wein zu Fisch perfekt passt, etwas differenzierter. Grundsätzlich gilt es, darauf zu achten, die vergleichsweise feine Aromatik des Fisches zu unterstreichen und nicht zu überdecken. Daher sind Weißweine prinzipiell sehr gut geeignet.

Allerdings können auch verschiedene Rotweine den Geschmack des Fisches gut unterstreichen. Jene mit vielen Tanninen sind jedoch eher nicht geeignet, da sie in Kombination mit dem Fisch-Eiweiß einen unangenehmen Geschmack im Mund hinterlassen. Ansonsten ist der passende Weinbegleiter stark von der Art des Fisches und seiner Zubereitung abhängig. Deshalb soll es in diesem Beitrag darum gehen, welcher Wein zu Fisch die beste Wahl ist.

Welcher Wein zu Süßwasserfischen?

Zunächst muss zwischen den verschiedenen Lebensräumen der Fische unterschieden werden. Süßwasserfische wie Flussbarsch, Forelle und Saibling sind eher zart und sollten nicht von zu intensiven Weinen überwältigt werden. Wenn man sie leicht andünsten will – ohne starke Aromen – eignen sich leichte, junge Weißweine mit moderater Säure. Ein junger Weißburgunder oder ein Grauburgunder, genauso wie französischer Pinot Gris oder italienischer Pinot Grigio, wären eine gute Wahl. Fetthaltige Fische wie die Forelle können auch mit etwas intensiveren Weinen wie einem Riesling oder einem Silvaner serviert werden.

Welcher Wein zu Meeresfischen? 

Meeresfische hingegen sind oft etwas saftiger und aromatischer. Hierzu zählen unter anderem Dorade, Rotbarsch, Schellfisch, Kabeljau, Scholle und Heilbutt. Auch wenn diese nur sanft gedünstet werden, vertragen sie sich durchaus mit säurehaltigen und aromatischen Weinen. Ein Riesling, ein Silvaner oder ein Sauvignon-Blanc sind daher als geeignete Weinbegleiter zu empfehlen. Theoretisch kann auch ein leichter Rosé wunderbar harmonisch wirken. 

Rolle der Zubereitungsart

Es gibt zahlreiche Möglichkeiten, wie man Fisch zubereiten kann. Da sich diese stark auf den Geschmack auswirken, muss bei der Wahl des passenden Weins auch stets die Art der Zubereitung beachtet werden. 

Was passt zu gebratenem oder gegrilltem Fisch?

Eine sehr beliebte Zubereitungsart ist es, Fisch in der Pfanne anzubraten. Dabei entstehen intensive Röstaromen, die durch den Wein nicht zerstört, sondern unterstützt werden sollen. Der Wein sollte daher angenehm leicht sein und mit seinen Fruchtsäuren das Eiweiß des Fisches gut und sicher tragen. Je nach Grad der Röstaromen und Gewürze darf er durchaus auch etwas kräftiger sein. Ein Chardonnay, Grauburgunder oder Silvaner beispielsweise eignen sich hervorragend. Allerdings kann auch ein Rosé zu dieser Zubereitungsform serviert werden. Wird der Fisch sehr intensiv gewürzt und kräftig gebraten, ist sogar ein Rotwein wie der Spätburgunder denkbar. Dieser passt vor allem auch gut zu gegrilltem Fisch. Da durch das Grillen ebenfalls sehr starke Röstaromen entstehen, ist ein kräftiger Rotwein sogar empfehlenswert. Der Spätburgunder kann das Aroma ideal unterstützen.

Welcher Wein zu geräuchertem Fisch?

Vor allem bei fetthaltigen Süßwasserfischen ist auch das Räuchern eine sehr beliebte Zubereitungsart. Durch den Rauch erhalten die Fische ein ganz besonderes und äußerst intensives Aroma. Der Eigengeschmack des Fisches wird beinahe verdrängt und durch die Rauch-Aromen ersetzt. Besonders aromatische Weißweine mit viel Weinsäure können dem geräucherten Fisch eine erfrischende Note verleihen. Ein Riesling, ein gereifter Sauvignon Blanc oder ein Chardonnay mit zarten Holzaromen, die die Rauchnoten ergänzen, sind gute Optionen. Aber auch hier wird ein fruchtiger Rotwein sehr gut passen.

Self Care: Flüchtige Trendbewegung oder lebensweisende Philosophie?

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Self Care: Flüchtige Trendbewegung oder lebensweisende Philosophie?

Seit einiger Zeit geistert der Trendbegriff „Self Care“ auch im deutschsprachigen Raum umher. Ob auf sozialen Medien, in Magazinen oder auf Internetportalen – Self Care scheint sich überall auszubreiten und verspricht, körperliche und mentale Gesundheit zu fördern und eine harmonische Beziehung mit dem Selbst zu schaffen. Doch was versteckt sich eigentlich genau hinter dem Begriff? Was kann Self Care leisten und wie lässt sie sich in den Alltag einbinden? 

Über den Begriff

Self Care kommt aus dem Englischen und lässt sich grob mit „Selbstfürsorge“ übersetzen. Der Trend, wie er zum Beispiel auf Social Media praktiziert wird, macht es sich zum Ziel, dass sich Menschen mehr um sich selbst kümmern. Dadurch soll die physische und psychische Gesundheit gestärkt werden. Die stärkere Auseinandersetzung mit dem Selbst wird als etwas Notwendiges verstanden, um mit den Bürden der komplexen Welt zurechtzukommen. Oder etwas salopper ausgedrückt: Erst wenn der innere Kern gestärkt ist, ist es möglich, auch mit dem äußeren Chaos fertig zu werden. 

Die „klassische“ Self Care gibt es dabei nicht. Vielmehr wird sie verstanden als eine Art Lebensphilosophie, die das eigene Denken und Handeln bestimmt. Verschiedene Subbereiche des Trends beschäftigen sich beispielsweise mit der Etablierung einer gesunden Ernährung, Schlaf, Körperpflege, Erholung, Sport oder sozialer Interaktion. Auch wenn der Begriff gerade in den letzten Jahren als eine regelrechte Trendbewegung aufsteigt, gehen die Ursprünge vermutlich weit in der Menschheitsgeschichte zurück. Bereits Sokrates soll die große Bedeutung der Selbstfürsorge verstanden haben und auch der Philosoph Foucault beschäftigte sich im vergangenen Jahrhundert viel mit dem Begriff. Von einem temporären Trend ist also wohl kaum zu sprechen. 

Vielfältige Interpretationen von Self Care

Das Spektrum, was als konkrete Self Care-Maßnahmen verstanden werden kann, ist breit. Eine eindeutige To-do-Liste ist nicht vorhanden. Vielmehr gilt es, sich bewusst und gezielt etwas Gutes zu tun. Oftmals wird Self Care mit Wellness verbunden. Ob ein Spa-Wochenende in einer Kurstadt, der Besuch einer Therme in Österreich oder eine entspannende Massage in München – die Möglichkeiten scheinen unendlich. Auch das Treffen mit alten Freunden, das Zusammenfinden mit geliebten Familienangehörigen oder der Austausch mit neuen Bekannten kann als selbstfürsorgliche Maßnahme verstanden werden. 

Ausflüge, Urlaube, Restaurantbesuche, Wandertouren & Co. zeichnen sich dabei allerdings vorwiegend durch ihre kurzlebige Natur aus. Sie sind gezielte, oftmals einmalige Maßnahmen, um für kurze Zeit dem alltäglichen Leben und Stress zu entfliehen. Der bekannte Erholungsfaktor hält in diesem Fall nicht selten nur für kurze Zeit an. Dennoch können sie als wichtige Säulen in einem gesamtheitlichen Konzept dienen. Vorfreude und langfristige Erinnerungen, sich etwas Gutes gegönnt zu haben, sind eine wertvolle und wichtige Ergänzung, um mehr Selbstfürsorge zu betreiben. 

Selbstfürsorge im Alltag etablieren

Neben einmaligen und kurzweiligen Erholungspausen zielt der Kern der Self Care auf langfristige Lebensgewohnheiten und Umstellungen ab. Diese bilden das stützende Fundament, auf dem kurzfristige Erholungspausen aufgebaut werden können, das aber zugleich stabil genug ist, um den weniger schönen Dingen des Lebens standzuhalten. Dieses Gerüst setzt sich zumeist aus alltäglichen Kleinigkeiten aus. Neue Routinen sind dabei zentral. Wer schon einmal versucht hat, von heute auf morgen das gesamte Leben umzukrempeln, wird sicher festgestellt haben, wie mäßig und schwierig das umzusetzen ist. 

Self Care strebt bestenfalls nach einer allmählichen Etablierung von Veränderung. Statt eine neue Diät zu starten, werden nach und nach gesündere Lebensmittel in den Alltag aufgenommen. Ein anfängliches Ziel kann es beispielsweise sein, zunächst eine Mahlzeit am Tag umzustellen. Auch Meditation spielt mitunter eine große Rolle. Bereits fünf Minuten am Tag können einen Unterschied bewirken. Beliebt ist außerdem das sogenannte Journaling. Im Grunde beschreibt dies das Führen eines Tagebuches. Es geht dabei um eine bewusste Selbstreflektion, Achtsamkeitsübung und tiefe Ergründung des Selbst. Auch das Bewegen an der frischen Luft wird gerne als Maßnahme von Self Care etabliert. Statt sich übereifrig in ein intensives Sportprogramm zu stürzen, sind kurze Spaziergänge im Alltag umsetzbar und bewirken bereits eine Veränderung.

Die Selbstfürsorge ist eine langfristige, lebensbestimmende Art der Alltagsgestaltung. Sie schafft mehr als kurzfristige Erholung und Stressabbau und ist zugleich einfach genug, um sie in den Alltag aufzunehmen. Insbesondere ihre unklare Auslegung und Offenheit gegenüber Eigeninterpretation machen sie zu einem Leitfaden, der weit über eine bloße Trendbewegung hinausgeht. 

Welcher Wein zu Flammkuchen am besten harmoniert

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Welcher Wein zu Flammkuchen am besten harmoniert

Kaum eine Elsässer Spezialität ist wohl so bekannt wie der Flammkuchen. Was einst von Bäckern genutzt wurde, um die Ofenhitze zu bestimmen, gilt heute als kulinarischer Leckerbissen. Vor allem in Frankreich und im Südwesten Deutschlands ist der Flammkuchen verbreitet. Doch wer Flammkuchen angemessen servieren möchte, sollte dies nicht ohne den dazugehörigen Wein tun. Flammkuchen und Wein bilden in der französischen Kultur wichtige Stützen und sind so untrennbar wie Pech und Schwefel. Doch welcher Wein zu Flammkuchen erweist sich als geeignet? 

Welcher Wein zum klassischen Elsässer Flammkuchen?

Der Prototyp Flammkuchen, wie er den meisten Menschen bekannt ist, findet sich in der klassischen Elsässer Version mit Speck und Zwiebeln auf Sauerrahm wider. Da der Teig des Fladens kaum bis keinen Eigengeschmack aufweist, ist der Belag ganz besonders entscheidend für die Frage, welcher Wein zu Flammkuchen gewählt werden sollte. Dabei stehen sich in der Elsässer Variante der salzige Speck und die süßlichen Zwiebeln gegenüber. Auf der Suche nach einem geeigneten Wein ist es empfehlenswert, zumindest eine dieser Geschmacksrichtungen aufzugreifen. 

Dies ist auch der Hauptgrund, weshalb Rotwein eher kein guter Kandidat für einen Wein zu Flammkuchen ist. Die enthaltenen Tannine bringen eine bittere Note, die den Geschmack des Flammkuchens überschatten und eine weniger wünschenswerte Kombination für die Geschmacksknospen bilden. Weißwein eignet sich deshalb im Allgemeinen besser. Wer dennoch nicht auf die rote Variante verzichten möchte, sollte sein Glas mit einem leichten und tanninarmen Rotwein füllen. 

Daneben ist es kein Zufall, dass auf den herbstlichen Weinfesten der deutschen Weinregionen oftmals Flammkuchen in Kombination mit neuem Wein angeboten wird. So eignet sich Federweißer mit seiner süßlichen Note beispielsweise hervorragend, um gemeinsam mit den Zwiebeln ein harmonisches Geschmackserlebnis zu vollenden. Da neuer Wein bekanntermaßen an zeitliche Begrenzungen gebunden ist, Flammkuchen aber das ganze Jahr über genossen werden kann, braucht es außersaisonale Alternativen. An dieser Stelle kann ein Riesling ebenfalls die Frage, welcher Wein zu Flammkuchen passt, gut beantworten. Ein trockener Riesling von der Mosel mit ausgeprägter Mineralik greift die salzige Note des Specks ab, während fruchtige bis liebliche Pfälzer Varianten in Harmonie mit den Zwiebeln stehen. Auch ein französischer Auxerrois eignet sich bestens für den Genuss des Flammkuchens. 

Vielfältige Weine für vielfältige Flammkuchen-Variationen

Der klassische Elsässer Flammkuchen hat sich über die Jahre längst weiterentwickelt. Die verschiedensten Kombinationen an Belag sind dank der geschmacklichen Neutralität des Teiges denkbar. Um die Frage zu beantworten, bedarf es daher eines genaueren Blickes auf die unterschiedlichen Möglichkeiten. 

Eine verbreitete Variante ist zum Beispiel der Flammkuchen mit Ziegenkäse oder Walnüssen. Die feine Würze vom Käse und die süßlichen Aromen der Walnüsse brauchen einen Wein zum Flammkuchen, der dies nicht überschattet. Eine gute Wahl ist in diesem Fall etwa ein Weißburgunder. 

Insbesondere in Richtung Mittelmeer findet sich nicht selten eine mediterrane Version des Flammkuchens mit Rucola und Tomaten, teils auch mit Auberginen oder Fisch. Bei diesen eher deftigen Flammkuchen darf auch der Wein etwas dominanter und kräftiger sein. Es ist letztendlich immerhin eine Frage des Belags. Hier kann auch mit Rosé eine gute Wahl getroffen oder ausnahmsweise ein leichter Rotwein mit wenig Tanninen, fruchtiger und säuerlicher Note gewählt werden. 

Süßer Flammkuchen: Welcher Wein zum Dessert?

Nicht ganz unüblich, aber auch keineswegs verbreitet ist der süße Flammkuchen, der als eine Art Dessert fungiert. Ob belegt mit Äpfeln, Birnen und Zimt oder als Schokoladen- und Nougat-Creme Variante: Der Wein zum süßen Flammkuchen sei gut überlegt. Als Faustregel lässt sich festhalten, dass der Wein süßer sein muss als der Flammkuchen. Wird diese Regel verletzt, so kann die Weinsäure schnell eine unharmonische Kombination aus süß und sauer schaffen, die das Geschmackserlebnis stört. 

Besonders süßer Flammkuchen, der mit einem schokoladigen Belag ausgestattet ist, kann daher beispielsweise mit einer lieblichen Spätlese oder gar Beerenauslese gepaart werden. Für fruchtigen Flammkuchen eignet sich ein feinherber Riesling, Grauburgunder oder Vergleichbares.

Die Kombinationsmöglichkeiten und die Antwort, welcher Wein perfekt passt, ist nicht nur abhängig vom jeweiligen Teig-Belag, sondern selbstverständlich auch eine Frage des persönlichen Geschmacks. Was richtig und was falsch ist, lässt sich also nicht ganz beantworten. Lediglich die Ausformulierung eines Leitfadens mit einigen Inspirationen ist an dieser Stelle angebracht.

Welche Pflanzen fühlen sich im Badezimmer wohl? 

Welche Pflanzen fühlen sich im Badezimmer wohl? 

Die erste eigene Wohnung ist endlich fertig eingerichtet und ausgestattet – nur noch etwas Lebendigkeit fehlt. Vor allem im Badezimmer mangelt es oft an Farben, doch man kann mit einem natürlichen Grün in Form von Pflanzen im Badezimmer sehr gut Abhilfe schaffen. 

Pflanzen im Badezimmer – eine Herausforderung für sich 

Wenn man sich nach langer Zeit im Elternhaus endlich eine eigene Wohnung leisten kann, dauert die Suche oft noch mehrere Monate. Dann will man sich natürlich auch möglichst schnell wohlfühlen. Und dazu tragen neben der Einrichtung auch verschiedene Pflanzen einen großen Teil bei. Vor allem das Bad stellt mitunter eine Herausforderung dar, wenn es um Pflanzen geht. Hier herrscht ein völlig anderes Klima als in den anderen Zimmern. Deshalb fühlen sich auch andere Pflanzen im Badezimmer wohl. 

Wer keine Rücksicht auf die veränderten Licht- und Luftverhältnisse nimmt, der wird nicht sonderlich lange Freude an den neuen Pflanzen haben. Auch wenn die Wahl der Pflanzen für das Badezimmer nicht so leicht ist, profitieren vor allem diese Räume sehr von der dadurch entstehenden Lebendigkeit. Bad und Gästetoilette sind normalerweise sehr steril gehalten – insbesondere deshalb, weil viel mit Fliesen und glatten Oberflächen gearbeitet wird. Da kann ein wenig Farbe in Form einer Zimmerpflanze Wunder bewirken. Weil die Luftfeuchtigkeit im Badezimmer in der Regel höher ist als in den „normalen“ Räumen der Wohnung, gefällt es vor allem den Grünpflanzen, die in den Tropen und Subtropen heimisch sind.

Helles oder dunkles Bad? 

In Bezug auf die Pflanzenwahl muss man sich vorher bewusst machen, wie viel Licht in den Raum eindringen kann. Auch wenn sich tropische Pflanzen in der Regel sehr wohl im Bad fühlen, macht es trotzdem einen Unterschied, ob sie ursprünglich auf freien Flächen oder eher im Schatten wachsen. Es gilt also zu unterscheiden, ob das Badezimmer lichtdurchflutet ist oder ob die Pflanzen eher im Schatten stehen. 

Helles Badezimmer 

Wenn der Raum mehrere Fenster hat und auch noch passend südlich ausgerichtet ist, fällt den Tag über viel Sonnenlicht hinein. Dem sollte man sich bei der Wahl der Pflanzen anpassen. Einige Gewächse, die sich in einem hellen Badezimmer gut entwickeln werden:

  • Aloe Vera: Dieses Gewächs fühlt sich hierzulande vor allem im Haus sehr wohl, kann aber den Sommer auch auf der Terrasse verbringen. Im Bad sollte sie viel Licht abbekommen und darf nicht zu häufig gegossen werden – das übernimmt die hohe Luftfeuchtigkeit im Raum bereits. 
  • Zimmerefeu: Obwohl Efeu vor allem an Hausfassaden auffindbar ist, eignet sich die Sorte Hedera Helix auch als Zimmerpflanze. Anders als eine Monstera oder Aloe Vera wächst das Efeu durch die langen einzelnen Arme eher nach unten und kann gut aufgehängt werden. 
  • Monstera deliciosa: Der Name ist bei dieser Pflanze Programm. Das sogenannte „Fensterblatt“ mag es am liebsten sehr hell und passt demnach perfekt in helle Badezimmer. Vor allem dann, wenn die Pflanze an Größe gewinnt, ist darauf zu achten, Staunässe zu vermeiden, da sonst die Wurzeln schimmeln könnten. 
  • Herzblattpflanze: Auch diese kleinen Schönlinge sind im Badezimmer bestens aufgehoben. Vor allem in kleinen Bädern ist diese Pflanze beliebt, da sie nicht so voluminös ist wie zum Beispiel das Fensterblatt, es allerdings durch die interessante Form ohne Probleme ausgleicht. 

Dunkles Badezimmer 

Oftmals ist das Gästebad der kleinste Raum im Haus – dementsprechend wenig Licht dringt durch Fenster ein. Es ist jedoch wichtig zu beachten, dass auch die robustesten Pflanzen Tageslicht für die Photosynthese benötigen. Ganz ohne Fenster geht es also nicht. Damit die Pflanzen nicht direkt eingehen, muss man beim Kauf beachten, dass sie in der Lage sind, mit sehr wenig Sonnenlicht klarzukommen. Pflanzen, die sich an schattigen Standorten wohlfühlen und nicht unter fehlendem Tageslicht leiden werden: 

  • Philodendron: Diese Pflanze ist vor allem für Bäder mit wenig Licht geeignet, kann aber auch direkt am hellen Fenster stehen. Die hohe Luftfeuchtigkeit macht dem sogenannten „Baumfreund“ nichts aus. 
  • Efeutute: Die tropische Pflanze gedeiht auch im Halbschatten eines mäßig lichtdurchfluteten Bades und kann mit etwas Hilfe auch als Kletterpflanze fungieren. Aufhängen lässt sie sich auch und nimmt dadurch vor allem in kleinen Räumen keinen Platz weg.

Der Körper als Trendobjekt: Wie unnatürliche Schönheitseingriffe langfristig unzufrieden machen

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Der Körper als Trendobjekt: Wie unnatürliche Schönheitseingriffe langfristig unzufrieden machen

Die Zahl der jährlich durchgeführten Schönheitseingriffe steigt weltweit immer weiter an. Auf der Suche nach den Ursachen dahinter sind es die medial vermittelten Schönheitsideale auf sozialen Medien, die dafür in Verantwortung gezogen werden. Dabei lassen sich dort klare Trends identifizieren, die ein bestimmtes Körperideal bevorzugen. Allerdings liegt es in der Natur derartiger Trends, dass sie kommen und auch wieder gehen. Durch plastische Chirurgie an Körpertrends angepasste Proportionen sind schnell nicht mehr in Mode und führen letztendlich wieder zurück zur Unzufriedenheit mit dem eigenen Selbst. Ein Weg hinaus aus diesem Teufelskreis bringt eine Lösung mit der Berufung auf natürliche Schönheit.

Schönheitseingriffe als Mittel zur Konformität

Tief verborgen in den Wurzeln des menschlichen Daseins liegt der Wunsch, mit allen Mitteln dazuzugehören. Dieser geht zurück auf uralte Instinkte, die Isolation gegenüber anderen fürchten. Denn in der Gruppe ist der Mensch stärker gewappnet gegen etwaige Gefahren von außen. Auch wenn die steinzeitlichen Risiken des Lebens längst hinter der Menschheit liegen, ist das Streben nach Zugehörigkeit geblieben. Dadurch lässt sich ziemlich gut erklären, weshalb Menschen übergreifenden Schönheitsidealen nacheifern – auch mithilfe von Schönheitseingriffen. 

Dabei sind Schönheitsideale nicht etwa eine Erfindung des digitalen Zeitalters rund um soziale Medien, Beauty-Filter und bearbeitete Fotos im Netz. Den Körper als Trendobjekt gibt es schon wesentlich länger. Bereits eine kurze Reise in die Vergangenheit beweist das. Während in den 20er Jahren ein linienförmiger, kurvenloser Körper das eindeutige Ideal war, folgte spätestens in den 50er Jahren wieder die Sanduhrfigur. In den 80er Jahren war es ein besonders athletischer Körper und in den 90ern wieder eine schmale und zierliche Silhouette. Insbesondere in den vergangenen Jahren kam der Trend einer kurvigen Sanduhrfigur mit ausgeprägten Hüften und einem großen Po besonders in Mode – vorgelebt von zahlreichen Influencerinnen und anderen Beauty-Ikonen. 

Vom Trend zur Gefahr

Im Zuge der letzten Trendbewegung rund um den voluminösen Po entschieden sich wesentlich mehr Menschen als zuvor für eine entsprechende Po-Vergrößerung. Diese Beobachtung birgt gleich drei Probleme. Einerseits kann ein riesiger Po im Gesamtbild eines eher zierlichen Körpers schnell unproportional und unnatürlich wirken. Für den kurzen Zeitraum dieses Trends mag das zunächst weniger stören. Doch folgt hier gleich das nächste Problem: Dieser Trend verschwindet kurzfristig. 

Vielen Berichten zufolge wird in den nächsten Jahren wohl eher wieder eine besonders schmale Silhouette den Trend dominieren. Was dann also tun mit dem Körper, der nicht mehr ins Idealbild passt? Viele Schönheitseingriffe können rückgängig gemacht werden, doch beansprucht dies nicht nur den Geldbeutel, sondern auch den Körper, der unnötigen Belastungen ausgesetzt wird, nur um sich einem immer wieder ändernden Schönheitsideal zu unterwerfen. 

Zuletzt gilt insbesondere die Po-Vergrößerung mittels der Injektion von Eigenfett, bekannt auch als “Brazilian Butt Lift”, als die gefährlichste Schönheitsoperation der Welt. Sie verzeichnet die höchste Mortalitätsrate unter ästhetischen Eingriffen. Verschiedenen Quellen zufolge stirbt wohl rund einer von 3.000 Patienten. Grund hierfür ist, dass das injizierte Eigenfett in die Blutbahn von Muskelgewebe gelangen und dadurch eine Fettembolie auslösen kann. 

Natürliche Schönheit ist immer in Mode

Die Unzufriedenheit mit dem eigenen Körper ist sicherlich kein Zustand, der auf Dauer verbleiben sollte. Auf Schönheitseingriffe zurückzugreifen, ist deswegen nichts Verwerfliches. Doch sei eine Warnung ausgesprochen, die insbesondere Eingriffe betrifft, die bestimmten Trend-Idealen nacheifern sollen. Wer langfristig und über Jahrzehnte mit dem eigenen Körper zufrieden sein möchte, setzt daher lieber auf natürliche Schönheit. Beauty-OPs, die auf ein harmonisches Gesamtbild abzielen, sind wesentlich nachhaltiger als das Bestreben nach unnatürlichen und kurzfristigen Idealen. So gibt es außerdem eine Reihe von Faktoren, die über Jahrzehnte hinweg als attraktiv und schön empfunden werden. Unter anderem spielt hierbei Symmetrie eine große Rolle, die beispielsweise durch eine schiefe Nase gestört sein kann. 

Doch wie stellt man nun sicher, dass ein Eingriff in einem natürlichen Gesamtbild endet? Eine wichtige Frage ist hierbei die Auswahl einer passenden Klinik, die entsprechend dieser Philosophie arbeitet. Manche Kliniken schreiben auf ihrer Website explizit über das Erlangen natürlicher Behandlungsergebnisse. 

Welcher Wein zu Spargel ist am besten geeignet?

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Welcher Wein zu Spargel ist am besten geeignet?

Ab April ist es soweit: Die offizielle Spargelsaison beginnt. Endlich kann das vielseitige Gemüse wieder in sämtliche Gerichte integriert werden. Ob gekocht oder gedünstet, am Stück oder in der Suppe, mit Butter oder Sauce Hollandaise – es gibt zahlreiche Arten, wie man Spargel zubereiten kann. Dabei stellt sich nur die Frage, welcher Wein zu Spargel serviert werden sollte. Denn hier ist Vorsicht geboten. Anders als es die ‚Spargelweine‘ aus der Werbung suggerieren, ist das aromatische Gemüse kein ganz unkomplizierter Weingefährte. Wie so oft bei der Kombination von Speisen und Wein hängt die Harmonie stark von der Art der Zubereitung ab. Deshalb werden im Folgenden einige Tipps vorgestellt, welcher Wein zu Spargel ideal passt.

Weine mit ähnlichen Aromen

Zunächst gibt es Weine, die schon aufgrund ihrer spargelähnlichen, pflanzlich-gemüsigen Noten einen guten Spargelbegleiter abgeben. Dazu gehört beispielsweise definitiv der Sauvignon Blanc. Bereits geruchstechnisch erinnert er stark an grünen Spargel. Vor allem die grünen Sauvignons aus Marlborough, Neuseeland oder aus der Südsteiermark gehen hervorragend mit dem beliebten Stangengemüse einher. Aber auch ein Verdejo aus Rueda (Spanien) mit seiner zarten Frucht und seiner Fenchel-Anmutung weist Parallelen auf. Ein weiterer toller Begleiter zum Spargel ist der Grüne Silvaner. Er zeigt ebenso eine dezente Fruchtigkeit sowie leicht pflanzliche Noten. 

Auf die Soße kommt es an

Weißer oder grüner Spargel wird selten alleine verspeist. Kartoffeln oder Schinken beispielsweise sind sehr beliebte Beilagen. Den Ausschlag bei der Wahl des Weines gibt allerdings meistens die Soße. Hierbei sind vor allem eine Sauce Hollandaise, eine Sauce Vinaigrette oder einfach zerlassene Butter sehr beliebt. 

Welcher Wein zu Sauce Hollandaise?

Die wohl bekannteste Spargel-Soße ist die Sauce Hollandaise. Ihr dominanter Geschmack und die cremige Konsistenz verlangen nach einem kräftigeren, körperreichen Weißwein mit präsenter, feingliedriger Säure. Ein gut gereifter Chardonnay aus Bourgogne wäre deshalb eine hervorragende Wahl. Aber auch ein Sauvignon Blanc oder ein Crozes-Hermitage Blanc von der Rhône sind großartige Alternativen. 

Was passt zu Spargel mit zerlassener Butter?

Meist in Kombination mit Salzkartoffeln, Schinken und Schnittlauch ist auch zerlassene Butter eine sehr beliebte Soßen-Alternative zum Spargel. Als Begleiter führen trockene, mittelgewichtige Weißweine mit eher zurückhaltender Frucht das Rennen an. Ganz vorne dabei sind die Weine aus den klassischen Burgundersorten Weißburgunder, Grauburgunder und Chardonnay. Vor allem dann, wenn die Weine dezent im kleinen Eichenholzfass gereift sind, werten sie das Spargelgericht spürbar auf.

Die beste Begleitung zu Sauce Vinaigrette

Eine delikate Vorspeise mit Spargel lebt von den säuerlichen Aromen der Sauce Vinaigrette. Dabei wird das Gemüse gekocht, gegart und anschließend kalt oder noch lauwarm mit der Vinaigrette beträufelt. Die Soße erfordert einen aromatischen, charakterfesten Weißwein, der ebenfalls eine präsente Säure mitbringt. Deshalb eignen sich beispielsweise ein eleganter Vinho Verde aus Portugal oder ein Gelber Muskateller aus Österreich hervorragend. 

Was serviert man zu gebratenem Spargel?

Grüner Spargel wird gerne auch gebraten oder auf den Grill gelegt. Dabei entstehen intensive Röstaromen, mit denen der begleitende Wein gut zurechtkommen sollte. 

Deshalb bieten sich hier ein rauchiger Sauvignon Blanc oder ein trockener Rosé an. Dient der Spargel als Beilage zu einem Stück Fleisch, ist sogar ein fruchtiger, nicht zu tanninhaltiger Rotwein denkbar.

Trockene Kopfhaut loswerden: Was wirklich hilft

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Trockene Kopfhaut loswerden: Was wirklich hilft

Trockene Kopfhaut kann viele Ursachen haben, ist aber in jedem Fall unangenehm. Hausmittel wie Naturquark und Apfelessig sollen den Juckreiz nehmen und die Poren beruhigen, helfen allerdings im besten Fall nur wenige Stunden. Sie lindern lediglich die Beschwerden, bekämpfen jedoch nicht das eigentliche Problem. Das liegt vor allem daran, dass die Ursachen in der Regel tiefer liegen als bloß an der Oberfläche. Kaum ein Produkt beruhigt und regeneriert die Kopfhaut wie ein gutes Rosmarin Shampoo, das einfacher zu handhaben ist als eine Kur aus Naturquark und täglich verwendet werden kann.

Woher kommt trockene Kopfhaut?

Jeder Mensch hat ein individuelles Hautprofil, das genetisch vorgegeben ist. Wer besonders fettige Haut hat, neigt in der Regel nicht zu trockener Kopfhaut, doch die möglichen Faktoren gehen über die Genetik hinaus. Schließlich gibt es weitere innere Einflüsse, die die Kopfhaut verändern können. Stress und Mangelernährung können ebenso zu trockener Kopfhaut beitragen wie allergische Reaktionen und natürliche Alterung. Auch äußerliche Einflüsse machen mitunter einen Unterschied. Deshalb leiden viele Menschen vor allem im Winter unter trockener Haut und einem juckenden Kopf. Das liegt daran, dass kalte Luft viel weniger Luftfeuchtigkeit aufnehmen kann und daher besonders trocken ist. Selbst bei Hitze kann die Kopfhaut trocken werden, denn auch das andere Extrem kann sehr trocken sein – besonders dann, wenn es sich um Heizungsluft handelt. Das Nutzen eines zu heißen Föhns und zu häufiges Waschen trocknen die Kopfhaut weiterhin aus, sind jedoch manchmal unumgänglich. Was gilt es also zu beachten, damit der Juckreiz einem nicht den Frieden raubt?

Die passende Pflege

Wer sein Haar gut kennt und die Umstände um die Trockenheit versteht, kann versuchen, die Ursachen zu bekämpfen. Manchmal hilft schon ein Glas Wasser auf der Heizung, das die Luftfeuchtigkeit im Schlafzimmer erhöhen soll. Auch das Reduzieren von Stress wirkt manchmal wahre Wunder. In jedem Fall ist es sinnvoll, das Haar mild zu reinigen und anschließend nachhaltig zu pflegen. Nur dann bleibt die Kopfhaut auch nach der Heilung gesund.

Bei der Reinigung ist vor allem die Wahl der Pflegeprodukte ausschlaggebend. So manches Shampoo schädigt die Kopfhaut mit synthetischen Farb- oder Duftstoffen und Parabenen. Deshalb sollte man auf ein natürliches Produkt setzen, das nur mit wertvollen Inhaltsstoffen wie Ölen von Kokos oder Pinienkern sowie Minze oder Eukalyptus versehen ist. Gute Zusatzstoffe sind auch Keratin und Kollagen, die die Hornschicht des Haares verdicken und es somit stärken. Tragen Sie eine kleine Portion auf das vorgewaschene Haar auf und massieren Sie es kreisförmig auf die Kopfhaut ein. Das können Sie zwar täglich tun, doch es ist mit leichtem Hinauszögern zu jedem zweiten oder dritten Tag noch förderlicher. Das Haar hat schließlich seine eigenen schützenden Prozesse wie die natürliche Talgbildung, auf die nicht zu stark eingewirkt werden sollte. Beim Einmassieren wird die Durchblutung gefördert, was wiederum dafür sorgt, dass Spurenelemente besser aufgenommen werden können. So werden die Poren nicht nur gereinigt, sondern auch sanft gepflegt. Achten Sie im letzten Schritt auch darauf, dass Ihr Shampoo antibakteriell und antimykotisch wirkt, um Hautkrankheiten wie Schuppenflechte und Hautpilz vorzubeugen.

Den Arztbesuch vermeiden

Wer sein Haar regelmäßig reinigt und nährt, hat eine gute Chance, den Juckreiz und den Schmerz der trockenen Kopfhaut im Keim zu ersticken. Schon nach wenigen Tagen sollte ein Unterschied zu spüren sein, sodass Sie den Arzt nicht aufsuchen müssen und kostbare Zeit sparen können. Die Haut wird sich von allein regulieren, denn das passende Rosmarin Shampoo nutzt die Kraft der Natur, um Ihnen ein ganz neues, angenehmes Hautgefühl zu schenken.

Seriöser Versicherungsmakler: Woran ist er zu erkennen?

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Seriöser Versicherungsmakler: Woran ist er zu erkennen?

Der deutsche Versicherungsmarkt ist sehr komplex und für Laien kaum durchschaubar. Deshalb suchen viele Menschen nach Rat, wenn es darum geht, welche Versicherung für sie die richtige ist oder inwiefern sich die Policen verschiedener Anbieter überhaupt unterscheiden. Eine gute Anlaufstelle diesbezüglich ist ein Versicherungsmakler wie Bohn Finanz. Dieser ist Experte auf dem Gebiet und berät bei der Wahl des passenden Tarifs. Ein seriöser Versicherungsmakler, der nicht an ein bestimmtes Unternehmen gebunden ist, vergleicht verschiedene Versicherungen mehrerer Anbieter miteinander. Schließlich empfiehlt er dem Kunden das für ihn am besten geeignete Angebot. Dafür erhält er nach Vertragsabschluss eine Provision von dem Unternehmen, dessen Versicherung er vermittelt. Somit ist die Beanspruchung seiner Dienste für den Kunden kostenlos. 

Objektive Beratung nicht gewährleistet

Unter Umständen kann es allerdings sein, dass bei der Beratung nicht unbedingt die Bedürfnisse des Kunden im Vordergrund stehen. Absolute Objektivität lässt sich demnach nicht garantieren. Das liegt einerseits daran, dass die Höhe der Vergütung für den Makler von der Art der Versicherung abhängt und je nach Anbieter variiert. Deshalb kann es sein, dass unseriöse Makler bestimmte Versicherungen eher vermitteln als andere. Gegebenenfalls machen sie ihren Kunden falsche Angaben zu Policen und verkaufen Versicherungen, die nicht den erforderlichen Schutz bieten. Um das zu verhindern, sollte man darauf achten, sich nur von seriösen Maklern beraten zu lassen.

Seriöse Makler erkennen

Oftmals ist es nicht einfach, sofort zu erkennen, ob ein Versicherungsmakler wirklich im Interesse des Kunden handelt. Im Folgenden haben wir deshalb einige Merkmale aufgelistet, die einen seriösen Makler auszeichnen. 

Ausreichend Bedenkzeit

Ein seriöser Versicherungsmakler wird Ihnen stets ausreichend Zeit geben, das Angebot zu prüfen und sich zu entscheiden. Daher ist es schon ein Warnsignal, wenn er Sie dazu drängt, eine Entscheidung zu treffen und schnell eine Versicherung abzuschließen. 

Transparente Kommunikation

Darüber hinaus ist es wichtig, dass der Makler Sie klar und verständlich über die Versicherungsbedingungen und -kosten informiert. Auch Nachfragen sollte er immer verständlich beantworten können. Wenn Ihr Versicherungsmakler beispielsweise nicht auf Anrufe oder E-Mails reagiert, kann das darauf hindeuten, dass er etwas zu verbergen hat.

Gute Referenzen

Ein weiterer Hinweis auf einen guten Versicherungsmakler sind Referenzen und Bewertungen. Oftmals kann man diese auf der jeweiligen Website nachlesen. Fragen Sie ansonsten ruhig auch direkt nach Erfahrungsberichten und Bewertungen von anderen Kunden.

Gültige Lizenzen

Seriöse Versicherungsmakler müssen über eine gültige Lizenz von der zuständigen Behörde und eine Berufshaftpflichtversicherung verfügen. Diese Informationen sollten Sie überprüfen, bevor Sie mit einem Makler Geschäfte machen. 

Kein Grund zur Sorge

Auch wenn sich der Versicherungsberater besser auskennt und Sie mal nicht alles verstehen, brauchen Sie sich in der Regel dennoch keine Sorgen zu machen. Normalerweise dürfte es nämlich auch im Interesse des Versicherungsmaklers liegen, dem Kunden das beste Angebot aufzuzeigen. Einerseits lebt sein Geschäft von Weiterempfehlungen und positiven Bewertungen. Auf der anderen Seite unterliegt er einer sogenannten Stornohaftung. Sollte der Kunde die ihm vermittelte Versicherung innerhalb einer vertraglich geregelten Frist wieder kündigen, weil er nicht zufrieden ist, muss der Makler seine Provision anteilig zurückzahlen. Somit ist der Versicherungsmakler abhängig von der Zufriedenheit seines Kunden. 

Wurmbefall beim Hund: Symptome und Behandlung

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Wurmbefall beim Hund: Symptome und Behandlung

Vom Fuchsbandwurm über den Spulwurm bis hin zum Hakenwurm – Hunde können sich wie Menschen mit verschiedenen Arten von parasitären Würmern infizieren. Insbesondere bei Welpen ist dabei das gesundheitliche Risiko sehr hoch, während die Ansteckung bei erwachsenen Tieren äußerlich oftmals nicht zu erkennen ist. Weil die Übertragung des Wurmbefalls auch auf den Menschen möglich ist, so zum Beispiel im Fall des Hundebandwurms, ist Symptomen auf Seiten der Vierbeiner umgehend nachzugehen. Doch wie kommt überhaupt es zum Wurmbefall beim Hund?

Mögliche Ursachen für eine Ansteckung

Der Auslöser einer Wurminfektion bei Hunden ist in den meisten Fällen nur schwer zu identifizieren. Das liegt hauptsächlich daran, dass Wurmeier auf viele verschiedene Weise übertragen werden können und darüber hinaus mehrere Monate in der Natur überleben. So können sie unter anderem über die Schuhsohlen bis nach Hause transportiert werden. 

Die wohl häufigste Ursache eines Wurmbefalles ist allerdings die Übertragung mittels Hundekots anderer Tiere. Bereits der Kontakt über die Nase kann zu einer Infektion führen. Auch das Fressen von Beutetieren ist ein Risikofaktor. So nutzt beispielsweise der Fuchsbandwurm diverse wilde Nagetiere als Zwischenwirt. Gelegentlich kommt es zudem vor, dass sich die Wurmeier im Fell der Tiere verfangen und dann durch Ablecken der entsprechenden Stellen in den Organismus gelangen. Insbesondere im Fall des Gurkenbandwurmes kann außerdem eine Übertragung durch infizierte Flöhe stattfinden, die durch Verschlucken den Parasit weitertragen. Ist eine Hundemutter von Würmern befallen, besteht auch das Risiko, dass sich die Welpen anstecken. Die jungen Tiere haben dabei oftmals mit schwereren Krankheitsverläufen zu kämpfen. 

Symptome und Krankheitsbild

Die verschiedenen Arten an Würmern, von denen Hunde befallen sein können, lassen in der Regel kein einheitliches Krankheitsbild erkennen. So bleibt eine Infektion durch den Gurkenbandwurm beispielsweise häufig unerkannt, während der Hakenwurm durch Schäden an der Darmhaut Symptome wie Abmagerung oder blutigen Durchfall auslöst. Um zu erkennen, ob ein Hund an einem Wurmbefall leidet, gilt es daher, eine ganze Bandbreite an möglichen Anzeichen im Blick zu behalten:

  • (blutiger) Durchfall
  • Verstopfung
  • Erbrechen
  • diverse Mangelerscheinungen, auch mangelnder Appetit und Gewichtsverlust sowie Blutarmut
  • Juckreiz, insbesondere am Anus
  • aufgeblähter Bauch
  • hauptsächlich bei Welpen Entwicklungsstörungen, struppiges Fell, getrübte Augen

Problematischerweise kann es auch vorkommen, dass ein infizierter Hund keine klaren Symptome aufweist. Vor allem erwachsene, gesunde Vierbeiner sind hiervon betroffen. In diesen Fällen wird ein Wurmbefall zumeist durch die Beobachtung des Tierkots entdeckt, denn dort sind die Würmer oftmals zu erkennen. Da der infizierte Kot eine potentielle Ansteckungsquelle für andere Hunde oder auch Katzen darstellt, ist ein Wurmbefall ebenso dringend bei symptomfreien Tieren zu behandeln. Zudem können unentdeckte Wurmerkrankungen schwere Schäden an lebenswichtigen Organen wie Herz, Lunge und Magen-Darm-Trakt verursachen. 

Behandlung- und Präventionsmöglichkeiten

In den meisten Fällen erfolgt die Diagnostizierung eines Wurmbefalls durch den Tierarzt. Er nimmt zu diesem Zweck eine Kotprobe und untersucht sie auf Würmer. Danach wird er eine passende Entwurmungsbehandlung einleiten, die zumeist über Pasten oder Tabletten ins Futter gemischt werden muss. Dadurch werden die Würmer im Organismus abgetötet und letztlich über den Kot ausgeschieden. 

Wer präventiv gegen Würmer vorgehen oder selbst Gewissheit haben möchte, kann außerdem auf einen Wurmtest für Hunde zu Hause zurückgreifen. Hierbei wird eine Probe an ein Labor versandt und innerhalb von 14 Tagen bekommen Hundehalter ein Ergebnis. Dieses Verfahren eignet sich besonders gut für Tiere, die den Tierarztbesuch als besonders stressig empfinden. Um einem Wurmbefall vorzubeugen, wird außerdem eine regelmäßige präventive Entwurmung empfohlen. In der Regel richten sich Verweise hierbei auf eine Anwendung alle drei Monate.